Teamcoaching

Ähnlich wie beim Einzelcoaching geht es auch im Teamcoaching darum Fragestellungen oder Konflikte zu bearbeiten. Durch die Verbesserung der Kommunikation,... mit Auswirkungen auf die spürbare Entspannung der Arbeitsatmosphäre und Verbesserung der Motivationslage im Team.
Zu Beginn jedes Teamcoachings stehen eine klar umgrenzte Aufgabenstellung und eine Vereinbarung darüber, wie die Aufgabenstellung bearbeitet werden soll (Zeitumfang, Kosten, Verantwortung, Auswertung). Der Coach verfügt über Methoden, um das Problem zu lösen, z.B. zur Moderation von Konflikten zwischen den MitarbeiterInnen oder mit Kunden. Möglich ist es auch, dass bestimmte Techniken oder Verfahren von den Teammitgliedern eingeübt werden. Der Vorteil des Teamcoachings liegt darin, dass alle Teammitglieder am Problemlösungsprozess beteiligt sind. So wird die Kompetenz aller genutzt und die Lösungen können von allen mitgetragen werden. Teamcoaching hat zudem den Vorteil, dass der Umfang der Begleitung klar begrenzt ist und die Autonomie und Kompetenz für die Inhalte im Team bleiben. Die Leitung kann freier und ohne die Verantwortung für die Moderation am Teamcoaching teilnehmen.

  • Verbesserung der Kommunikation, Teamarbeit und Struktur
  • Verständigung über Werte, Ziele und die jeweiligen Anforderungen
  • Begleitung von Veränderungsprozessen und Sicherstellung der gewünschten Ergebnisse
  • Optimierung von Rollenverteilungen, Zuständigkeiten und Arbeitsprozessen
  • Teamentwicklung von neuen oder bestehenden Teams
  • Zusammenführung von Teams, Abteilungen und Arbeitsbereichen
  • Konfliktmoderation
  • Gestaltung der Teamkultur (Zusammenarbeit)
  • Entspannung, Motivation und Kooperationsbereitschaft

 

Im Rahmen unserer Change-Konzepte beraten wir sie gerne bei der Gestaltung eines positiven Transferklimas, um die Ergebnisse des Teamcoachings nachhaltig zu sichern.

Wir arbeiten im Teamcoaching erfolgreich mit folgenden Methoden:

Open Space Conference

Open Space Conference

Wir arbeiten gerne mit Open–Space, wenn sich im Rahmen des Change-Konzepts eine Arbeit mit großen Gruppen (zwischen 25 und 300 TN) für z.B. folgende Themen ergibt:

  • Voneinander lernen
  • Initiieren und Strukturieren von Projekten
  • Interdisziplinäre Lösungsfindung
  • Entwicklung der Unternehmenskultur
  • Zukunftsperspektiven, Strategieentwicklung
  • Wenn Synergieeffekte und verstärkte Kommunikation erwünscht ist
  • Vereinbarung von unternehmensübergreifenden konkreten Handlungsschritten

 

Das Besondere:
Die TN gestalten die Tagesordnung und folgen selbstbestimmt dem, was sie interessiert.
Nach einer Einführung bringen die TN ihre Themen in den „Marktplatz“ ein und beginnen mit der selbstbestimmten Arbeit. Zu jedem Thema bilden sich Arbeitsgruppen, die z.B. Veränderungsprojekte oder Umsetzungsmaßnahmen ausarbeiten. Teilnehmer können dabei ihre Arbeitsgruppe wechseln und so ihre Ideen auch in andere Arbeitsgruppen einbringen. An einer Dokumentationswand sind schließlich alle Vorschläge zu finden. Das weitere Vorgehen sowie die Festlegung der Prioritäten und Ressourcen wird am Ende der Konferenz gemeinschaftlich festgelegt.

Idealerweise hat man für diesen kreativen und kommunikativen Prozess 2 Tage Zeit.

Zukunftswerkstatt (World Café)

Zukunftswerkstatt oder World Cafe

Eine Methode, die es ermöglicht, viele Menschen zu einem für alle relevanten Thema miteinander in ein konstruktives Gespräch zu bringen:

  • Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer
  • Neues Engagement und Eigenverantwortung
  • Neue Ideen und Entwicklunspotentiale
  • Förderung der Teamentwicklung und Unternehmenskultur

    Ziel ist es, in Veränderungsprozessen in einer entspannten Kaffeehaus-Atmosphäre, möglichst viele Beteiligte zu Wort kommen zu lassen und ihnen so Mitwirkung und Engagement zu ermöglichen.
    Nach der Einführung beginnen Gesprächsrunden an Tischen mit bis zu 5 TN. Nach 20 Min. wechseln vier Teilnehmer die Tische, ein Gastgeber bleibt und erläutert die Gedanken, Ideen und Fakten der Vorrunde, die auf den Tischdecken kreativ festgehalten wurden.
    Gespräche haben dabei das Ziel, kollektives Wissen und Denken sichtbar zu machen, um so neue Perspektiven und Handlungsoptionen aufzuzeigen.

Appreciative Inquiry

Appreciative Inquiry

Appreciative Inquiry ist eine Methode, die dem Grundsatz folgt: „Das, worauf ich meine Aufmerksamkeit richte, wird wachsen.“
Appreciative Inquiry konzentriert sich nur auf die Stärken, das Positive, das Potenzial eines Systems (z.B. Unternehmen, Organisation, Person). Im Gegensatz zu traditionellen Ansätzen werden bei dieser Methode Probleme nicht direkt bearbeitet, sondern in Änderungswünsche umformuliert.


Der Einsatz ist immer dann angemessen, wo Fähigkeiten, Verhaltensweisen oder Leistungen eines ganzen Systems weiterentwickelt werden sollen oder wo es darum geht, die Zukunft dieses Systems zu entwerfen und neu zu gestalten, z.B. Im Rahmen der Festlegung von Unternehmensstrategien oder auch Teamentwicklungsprozessen. Das Kernelement von Appreciative Inquiry ist das "Wertschätzende Interview".


Diese wertschätzende Haltung gegenüber den Stärken und Potentialen ist unser Grundsatz im multimodalen Change-Konzept.